Vor genau 3 Jahren habe ich diesen Blog hier gestartet. Der Blog hat seitdem knapp 130.000 Aufrufe vermeldet, wobei das Topposting mein damaliger Review vom Bose Soundlink mit 12.000 Aufrufen darstellt.
In der Zwischenzeit hat sich vieles verändert. Wir haben einen kleinen Sohn, der uns fast völlig einnimmt, und ich habe fast alle meine Lautsprecher verkauft oder verschenkt, die ich bisher besessen habe.
Die ewige Suche nach dem perfekten portablen Lautsprecher, der auch irgendwie der Hauptgrund für diesen Blog war, hat für mich mit dem Erscheinen des Bose Soundlink Mini eigentlich ein Ende gefunden. Ich verspüre nicht mehr das Bedürfnis immer wieder was neues ausprobieren zu müssen und bin mit dem Soundlink Mini vollkommen zufrieden, schleppe den fast überall mit und betreibe ihn sogar im Auto.
Natürlich klingt er nicht perfekt, aber er liefert für meinen Geschmack die beste Balance von Klang zur Größe, die derzeit am Markt erhältlich ist. Manchmal höre ich sogar lieber über den Soundlink Mini als über meine Anlage, wenn ich einfach etwas leise Musik im Hintergrund haben will.
Vielleicht wird sich in den kommenden Monaten der Markt ändern und neue bessere, ja sogar kleinere Geräte erscheinen, was ich jedoch eher bezweifle, da Bose hier die Latte wirklich hoch gelegt hat. Die neue Mini Jambox klingt kaum besser als die alte, kostet aber beinahe genauso viel wie der Bose. Selbst größere Lautsprecher überspielt der Soundlink Mini teilweise, wie ich hier anhand der BIG Jambox zeigen wollte:
Ich möchte mich nochmals bei allen Lesern bedanken, denn dank Euch habe ich mich immer wieder aufgerafft etwas neues zu schreiben. Ich habe anfangs auch unterschätzt, wie aufwändig und zeitraubend es sein kann, Berichte oder Tests zu schreiben. Als ich dann noch angefangen habe, Videos einzustellen, ist das alles ziemlich ausgeartet und ich möchte mich vorerst ein wenig zurückziehen und die gemeinsame Zeit mit meiner Familie genießen!
Ich hätte zwar viele weitere Themen gehabt, die ich gerne gepostet hätte, darunter Objektivtests, Kameravergleiche usw. Ich hatte sogar überlegt Musiktipps zu besonderen Alben, die in der Masse von schlechter Musik untergehen, zu posten. Aber das ist dann doch alles eher Geschmackssache, außerdem fehlt mir ganz einfach die Zeit dazu.
Die Zukunft wird zeigen, wie sich alles weiterentwickeln wird, bis dahin wünsche ich allen nur das Beste!
extensive and honest reviews, tests and comparisons
of (portable) speakers and other gadgetry
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Monday, September 30, 2013
Review: August MS425B Bluetooth Speaker - der Bluetoothlautsprecher für den kleinen Geldbeutel
Überraschenderweise hat mich kürzlich ein Mitarbeiter der Firma August angeschrieben, ob ich bereit wäre einen ihrer Lautsprecher zu testen. Da ich natürlich einigermaßen süchtig danach bin, immer wieder was neues auszuprobieren, habe ich sofort zugestimmt, um dann einige Tage später gleich ein Testexemplar entgegennehmen zu dürfen.
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Thursday, September 26, 2013
Das große Lautsprecherquiz - die Auflösung
Es gibt nun einen Gewinner zum Lautsprecherquiz: Oziiwz hat 8 der präsentierten Lautsprecher erraten und gewinnt somit die 25 Euro, Gratulation dafür. Er war aber auch der einzige, der überhaupt einen Tipp abgegeben hat :-p
Die richtige Zuordnung wäre gewesen:
1 - i (Soundsphere)
2 - g (Altec Lansing)
3 - f (Libratone Zipp)
4 - m (Soundavia)
5 - c (Big Jambox)
6 - h (Music Monitors)
7 - l (Soundlink II)
8 - a (Soundlink Mini)
9 - e (Tivoli One)
10 - j (Tivoli Pal)
11 - d (JBL Charge)
12 - b (Soundmatters FoxL)
13 - k (Wavemaster Mobi)
Hier nochmals direkt zu den jeweiligen Audiofiles verlinkt:
Ich würde gerne Eure Meinung dazu hören. Welche Aufnahme gefällt Euch besonders gut, welche überrascht besonders? Ich selbst war total entsetzt als ich die Aufnahme des Soundlink II gehört habe, aber da ist nichts manipuliert, das Mikrofon hat einfach das aufgenommen, was wiedergegeben wurde. Auch der Altec Lansing klingt in Wahrheit für meine Ohren nicht derart dumpf und wummig, wie bei der Aufnahme hier.
Die richtige Zuordnung wäre gewesen:
1 - i (Soundsphere)
2 - g (Altec Lansing)
3 - f (Libratone Zipp)
4 - m (Soundavia)
5 - c (Big Jambox)
6 - h (Music Monitors)
7 - l (Soundlink II)
8 - a (Soundlink Mini)
9 - e (Tivoli One)
10 - j (Tivoli Pal)
11 - d (JBL Charge)
12 - b (Soundmatters FoxL)
13 - k (Wavemaster Mobi)
Hier nochmals direkt zu den jeweiligen Audiofiles verlinkt:
Ich würde gerne Eure Meinung dazu hören. Welche Aufnahme gefällt Euch besonders gut, welche überrascht besonders? Ich selbst war total entsetzt als ich die Aufnahme des Soundlink II gehört habe, aber da ist nichts manipuliert, das Mikrofon hat einfach das aufgenommen, was wiedergegeben wurde. Auch der Altec Lansing klingt in Wahrheit für meine Ohren nicht derart dumpf und wummig, wie bei der Aufnahme hier.
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Monday, September 9, 2013
Portable Lautsprecher von der IFA
Jawbone hat die Mini Jambox vorgestellt, die in etwa halb so gross bzw "dick" ist wie die normale Jambox. Keine Ahnung wer die Zielgruppe sein soll, außer vielleicht wie im Video zu sehen: hippe schlanke Mädels auf einer Yacht, oder durchtranierte Rastatypen, die am Hafen auf erstere warten.
War bereits die normale Jambox ein überteuertes billig wirkendes Spielzeug, was vor allem mit dem Erscheinen des Bose Soundlink Mini nochmals verstärkt wurde, wird die Mini Jambox kaum besser klingen als die größere Version, das jedoch zu einem stolzen Preis von 179,-$
Ich vermute im Inneren die selben neuen Schallwandler von Soundmatters, die auch im schlanken FoxL Dash7 zum Einsatz kommen.
In vielen bunten Farben und Mustern erhältlich, soll die Mini Jambox in den nächsten Wochen zu kaufen sein. Ich bin echt gespannt, wie die ankommen wird, wo es bereits um einen Bruchteil ähnliche vermutlich sogar besser klingende Lautsprecher von Cambridge Audio zu kaufen gibt.
Auch Jabra hat nun eine Mini-Version des Solemate vorgestellt. Hat mich schon der große nicht wirklich begeistert, wird der kleine, der diesmal wohl eher der Größe der normalen Jambox entsprechen wird, wohl ähnlich schlecht oder noch schlechter klingen:
Interessanter sind da schon die Neuvorstellungen von JBL bzw. Harman Kardon, wobei ich hier den Onyx am aufregendsten finde, der sogar ein klein wenig vom Designerbe des go&play fortsetzt:
Der Onyx soll sich mit allen derzeit aktuellen wireless-Protokollen verstehen, darunter Bluetooth mit Apt-X Unterstützung, NFC, aber auch Upnp oder Airplay. Der eingebaute Akku soll 6-8 Stunden Musik erlauben (hier driften die Angaben etwas auseinander).
Mit 2 Tieftönern, 2 Hochtönern, sowie 2 Passivradiatoren aus Aluminium ausgestattet, die von einem 60 Watt Verstärker angetrieben werden, könnte das futuristisch wirkende Ufo durchaus ernsthaften Klang liefern. Leider ähnlich ernsthaft der angekündigte Preis von 499,-$
Trotzdem könnte der Onyx eine richtige Alternative zu klobigen Boomboxen sein, wenn er ansatzweise die Klangfülle vom go&play erreicht, denn der Onyx wirkt durchaus kompakt. Schön wäre es gewesen, wenn man den Edelstahlgriff zusätzlich plan mit dem Gehäuse eindrehen könnte, um für den Transport etwas Platz zu sparen.
War bereits die normale Jambox ein überteuertes billig wirkendes Spielzeug, was vor allem mit dem Erscheinen des Bose Soundlink Mini nochmals verstärkt wurde, wird die Mini Jambox kaum besser klingen als die größere Version, das jedoch zu einem stolzen Preis von 179,-$
Ich vermute im Inneren die selben neuen Schallwandler von Soundmatters, die auch im schlanken FoxL Dash7 zum Einsatz kommen.
In vielen bunten Farben und Mustern erhältlich, soll die Mini Jambox in den nächsten Wochen zu kaufen sein. Ich bin echt gespannt, wie die ankommen wird, wo es bereits um einen Bruchteil ähnliche vermutlich sogar besser klingende Lautsprecher von Cambridge Audio zu kaufen gibt.
Auch Jabra hat nun eine Mini-Version des Solemate vorgestellt. Hat mich schon der große nicht wirklich begeistert, wird der kleine, der diesmal wohl eher der Größe der normalen Jambox entsprechen wird, wohl ähnlich schlecht oder noch schlechter klingen:
Interessanter sind da schon die Neuvorstellungen von JBL bzw. Harman Kardon, wobei ich hier den Onyx am aufregendsten finde, der sogar ein klein wenig vom Designerbe des go&play fortsetzt:
Der Onyx soll sich mit allen derzeit aktuellen wireless-Protokollen verstehen, darunter Bluetooth mit Apt-X Unterstützung, NFC, aber auch Upnp oder Airplay. Der eingebaute Akku soll 6-8 Stunden Musik erlauben (hier driften die Angaben etwas auseinander).
Mit 2 Tieftönern, 2 Hochtönern, sowie 2 Passivradiatoren aus Aluminium ausgestattet, die von einem 60 Watt Verstärker angetrieben werden, könnte das futuristisch wirkende Ufo durchaus ernsthaften Klang liefern. Leider ähnlich ernsthaft der angekündigte Preis von 499,-$
Trotzdem könnte der Onyx eine richtige Alternative zu klobigen Boomboxen sein, wenn er ansatzweise die Klangfülle vom go&play erreicht, denn der Onyx wirkt durchaus kompakt. Schön wäre es gewesen, wenn man den Edelstahlgriff zusätzlich plan mit dem Gehäuse eindrehen könnte, um für den Transport etwas Platz zu sparen.
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| (c) Cnet |
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Sunday, August 25, 2013
Das große Lautsprecherquiz!
Ich habe in meiner freien Zeit ein wenig mit dem Zoom H1 Recorder herumgespielt, um zu dem Ergebnis zu gelangen, dass es sich für hochqualitative Aufnahmen nicht eignet. Feine Nuancen und Unterschiede werden nur unzureichend aufgenommen, darüber hinaus hat das Mikrofon einen starken Eigenklang und die Raumakustik einen ziemlichen Einfluss auf das Ergebnis. Jedenfalls entsprechen die Aufnahmen nur bedingt dem "live"-gehörten.
Ich wollte die gemachten Aufnahmen trotzdem noch auf irgendeine sinnvolle Art und Weise nutzen, und rufe hiermit zum großen Lautsprecherquiz auf!
Ich habe dafür alle Lautsprecher, die mir zur Verfügung standen, gesammelt und unter exakt den selben Bedinungen aufgenommen. Dazu gibt es jeweils ein Foto vom Setup. Jetzt liegt es an Euch, zu "erraten" welches Foto zu welcher Audiodatei gehört.
Ich habe während der Zeit des Bestehens dieses Blogs dank Eurer Anzeigenklicks "schon" über 21 Euro eingenommen! Dieses Geld werde ich wohl nicht so schnell sehen, denn es wird erst ab erreichten 70 Euro ausbezahlt, was wohl weitere 10 Jahre dauern wird, wenn man die bisherige Statistik hochrechnet.
Ich möchte mich trotzdem irgendwie bei Euch bedanken und würde dem ersten, der mehr als die Hälfte der Lautsprecher richtig erkennen kann, einen Amazon Gutscheint über 25 Euro per Email senden. Ich weiss 25 sind nicht viel, aber man bekommt dafür bereits eine bunte Hülle für den Soundlink Mini, oder einen Wavemaster Mobi, oder eine CD usw... ;-)
Anstatt Euch gegenseitig in den Kommentaren zu beeinflussen, schickt mir einfach per Email (o.luv-at-web.de) eine Liste entsprechend der Photos durchnummeriert mit Euren jeweiligen Tipps, wie z.B.
1 - g
2 - d
3 - a
usw...
Die Aufnahmen wurden alle in unserem Wohnzimmer, nahe einer Raumecke in einem Abstand von etwa 1m zum Mikrofon aufgenommen, wodurch auch ein gewisser Raumanteil zu hören ist, der die klanglichen Unterschiede der einzelnen Lautsprecher zusätzlich etwas verwischt. Ich habe davor auch mit Aufnahmen im Abstand von einem halben Meter experimentiert, und fand, dass diese einen realistischeren Höreindruck widergeben, die Aufnahmen jedoch im Bassbereich übertrieben wirkten.
Ich habe versucht die Pegel der Lautsprecher unteinander schon vor der Aufnahme abzugleichen, bei einigen habe ich nachträglich den Pegel noch etwas nachjustiert. Alle Dateien sind als 320kbit Mp3 codiert, alles andere wäre Overkill. Die Originalaufnahme ist der Titel "Heard That" von Jeff Lorber, und ist zu Vergleichszwecken entweder auf Itunes oder Amazon zu laden.
Einige Lautsprecher sind wirklich einfach zu erraten, andere hätte selbst ich nach der Aufnahme nicht mehr erkannt, ich wünsche auf jeden Fall allen viel Spass und viel Erfolg beim Hören und Raten.
Hier die Aufnahmen:
a
b
c
d
e
f
g
h
i
j
k
l
m
Hier außerdem alle in ein Zip-File gepackt.
Ich wollte die gemachten Aufnahmen trotzdem noch auf irgendeine sinnvolle Art und Weise nutzen, und rufe hiermit zum großen Lautsprecherquiz auf!
Ich habe dafür alle Lautsprecher, die mir zur Verfügung standen, gesammelt und unter exakt den selben Bedinungen aufgenommen. Dazu gibt es jeweils ein Foto vom Setup. Jetzt liegt es an Euch, zu "erraten" welches Foto zu welcher Audiodatei gehört.
Ich habe während der Zeit des Bestehens dieses Blogs dank Eurer Anzeigenklicks "schon" über 21 Euro eingenommen! Dieses Geld werde ich wohl nicht so schnell sehen, denn es wird erst ab erreichten 70 Euro ausbezahlt, was wohl weitere 10 Jahre dauern wird, wenn man die bisherige Statistik hochrechnet.
Ich möchte mich trotzdem irgendwie bei Euch bedanken und würde dem ersten, der mehr als die Hälfte der Lautsprecher richtig erkennen kann, einen Amazon Gutscheint über 25 Euro per Email senden. Ich weiss 25 sind nicht viel, aber man bekommt dafür bereits eine bunte Hülle für den Soundlink Mini, oder einen Wavemaster Mobi, oder eine CD usw... ;-)
Anstatt Euch gegenseitig in den Kommentaren zu beeinflussen, schickt mir einfach per Email (o.luv-at-web.de) eine Liste entsprechend der Photos durchnummeriert mit Euren jeweiligen Tipps, wie z.B.
1 - g
2 - d
3 - a
usw...
Die Aufnahmen wurden alle in unserem Wohnzimmer, nahe einer Raumecke in einem Abstand von etwa 1m zum Mikrofon aufgenommen, wodurch auch ein gewisser Raumanteil zu hören ist, der die klanglichen Unterschiede der einzelnen Lautsprecher zusätzlich etwas verwischt. Ich habe davor auch mit Aufnahmen im Abstand von einem halben Meter experimentiert, und fand, dass diese einen realistischeren Höreindruck widergeben, die Aufnahmen jedoch im Bassbereich übertrieben wirkten.
Ich habe versucht die Pegel der Lautsprecher unteinander schon vor der Aufnahme abzugleichen, bei einigen habe ich nachträglich den Pegel noch etwas nachjustiert. Alle Dateien sind als 320kbit Mp3 codiert, alles andere wäre Overkill. Die Originalaufnahme ist der Titel "Heard That" von Jeff Lorber, und ist zu Vergleichszwecken entweder auf Itunes oder Amazon zu laden.
Einige Lautsprecher sind wirklich einfach zu erraten, andere hätte selbst ich nach der Aufnahme nicht mehr erkannt, ich wünsche auf jeden Fall allen viel Spass und viel Erfolg beim Hören und Raten.
1. Philips DS9800W
2. Altec Lansing IMT800
3. Libratone Zipp
4. Philips AD70000W
5. Big Jambox
6. Bose Computer Music Monitors
7. Bose Soundlink II
8. Bose Soundlink Mini
9. Tivoli One
10. Tivoli PAL
11. JBL Charge
12. Soundmatters FoxL
13. Wavemaster Mobi
Hier die Aufnahmen:
a
b
c
d
e
f
g
h
i
j
k
l
m
Hier außerdem alle in ein Zip-File gepackt.
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Sunday, August 18, 2013
Bose Soundlink Mini um 165,-
Amazon.it bietet schon seit einiger Zeit den Bose Soundlink Mini vergünstigt an. So habe ich mir gleich mal 5 davon bestellt, nein Spaß beiseite, aber ein Zweitgerät kann nicht schaden, vor allem da mein erster bereits die ersten Transportschäden am Gitter davontragen musste.
Der Versand kostet 7 Euro, womit man bei etwa 165 Euro ist. Obwohl 4-5 Wochen als Lieferzeit angegeben werden, wurde meiner bereits am Freitag, 2 Tage nach der Bestellung verschickt.
Wer noch keinen Soundlink Mini hat und etwas Geld sparen will, um sich die Tasche oder die Hülle auch gleich zu kaufen, kann bei Amazon.it zuschlagen. Einloggen kann man sich mit seinem bestehenden Amazon.de Account.
Update: Der Preis ist auf Amazon.it mittlerweile wieder erhöht worden.
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Tuesday, July 23, 2013
Lautsprechervergleich über Mikrofon
Im Zuge meines Soundlink Mini Tests, habe ich erstmalig versucht einige Videoaufnahmen zu machen, um die Unterschiede zu manch anderen Lautsprechern zu demonstrieren:
Ich habe dabei schnell die Grenzen des eingebauten Kameramikrofons erkannt. So kann man zwar den Klangunterschied zwischen Jambox und Soundlink Mini recht gut bewerten, weil der einfach so extrem ist, aber die Nuancen zwischen Soundlink II und Soundlink Mini sind eher schwer auszumachen.
Aus diesem Grund habe ich mir einen Zoom H1 Audiorekorder besorgt, den ich für ein paar weitere Tests und Aufnahmen verwenden will.
Der Zoom H1 sollte um wenig Geld eine deutlich höherwertige Audioaufnahme erlauben als das kamerainterne Mikrofon. Dadurch, dass man beim H1 den Aufnahmepegel fix einstellen kann, sind auch die Pegel zwischen den Lautsprechern relativ zueinander korrekt.
Ich weiss nicht ob Interesse an solchen Aufnahmen besteht, aber meine Idee wäre ein Musikstück, das vielleicht sogar mit Creative Commons Lizenz verfügbar ist, mit unterschiedlichen Lautsprechern unter exakt den selben Bedingungen und im selben Raum wiederzugeben und mit dem H1 aufzunehmen. Zu jedem Lautsprecher gibt es dann die entsprechende Aufnahme zum Runterladen, sowie die Originalaufnahme, damit jeder vergleichen kann. Ich würde natürlich gerne eine Lieblingsaufnahme eines mir bekannten Künstlers wählen, die durch besondere Klangqualität besticht, weiss jedoch nicht wie es dann mit Urheberrecht aussieht. Vermutlich sollte es bei indirekt aufgenommenen Reproduktionen keine allzu großen Probleme geben, die Originalaufnahme könnte sich jeder zur Not über Itunes oder Amazon ziehen.
Ich bin mir auch dessen bewusst, dass die Aufnahme wiederum durch den Raum, das Mikrofon etc verfälscht wird etc, aber die Unterschiede zwischen den einzelnen Lautsprechern sollten für jeden selbst besser nachvollziehbar sein, als ich das mit Worten beschreiben könnte.
Ich habe im August 2 Wochen Urlaub und so hoffentlich mehr Zeit ein wenig rumzuspinnen. Ich weiss auch gar nicht, ob das Ganze Sinn macht und was dabei rauskommt, ich würde mich auf jeden Fall über jegliches Feedback dazu freuen wie auch Vorschläge zum Setup etc.
Im Moment habe ich zur Verfügung den Soundlink II, Soundlink Mini, Libratone Zipp, BIG Jambox, JBL Charge, Philips AD7000W, sowie Philips DS9800 und Altec Lansing IMT800. Vom Nachbarn könnte ich mir außerdem den Soundlink I sowie die kleine Jambox besorgen.
Ich denke auch daran einen direkten Klangvergleich zwischen Klipsch KMC 3 und Altec Lansing IMT800 bei maximaler Lautstärke zu machen. Die Frage ist, ob das wirklich jemanden interessiert und ob sich die Mühe überhaupt lohnt.
Ich habe dabei schnell die Grenzen des eingebauten Kameramikrofons erkannt. So kann man zwar den Klangunterschied zwischen Jambox und Soundlink Mini recht gut bewerten, weil der einfach so extrem ist, aber die Nuancen zwischen Soundlink II und Soundlink Mini sind eher schwer auszumachen.
Aus diesem Grund habe ich mir einen Zoom H1 Audiorekorder besorgt, den ich für ein paar weitere Tests und Aufnahmen verwenden will.
Der Zoom H1 sollte um wenig Geld eine deutlich höherwertige Audioaufnahme erlauben als das kamerainterne Mikrofon. Dadurch, dass man beim H1 den Aufnahmepegel fix einstellen kann, sind auch die Pegel zwischen den Lautsprechern relativ zueinander korrekt.
Ich weiss nicht ob Interesse an solchen Aufnahmen besteht, aber meine Idee wäre ein Musikstück, das vielleicht sogar mit Creative Commons Lizenz verfügbar ist, mit unterschiedlichen Lautsprechern unter exakt den selben Bedingungen und im selben Raum wiederzugeben und mit dem H1 aufzunehmen. Zu jedem Lautsprecher gibt es dann die entsprechende Aufnahme zum Runterladen, sowie die Originalaufnahme, damit jeder vergleichen kann. Ich würde natürlich gerne eine Lieblingsaufnahme eines mir bekannten Künstlers wählen, die durch besondere Klangqualität besticht, weiss jedoch nicht wie es dann mit Urheberrecht aussieht. Vermutlich sollte es bei indirekt aufgenommenen Reproduktionen keine allzu großen Probleme geben, die Originalaufnahme könnte sich jeder zur Not über Itunes oder Amazon ziehen.
Ich bin mir auch dessen bewusst, dass die Aufnahme wiederum durch den Raum, das Mikrofon etc verfälscht wird etc, aber die Unterschiede zwischen den einzelnen Lautsprechern sollten für jeden selbst besser nachvollziehbar sein, als ich das mit Worten beschreiben könnte.
Ich habe im August 2 Wochen Urlaub und so hoffentlich mehr Zeit ein wenig rumzuspinnen. Ich weiss auch gar nicht, ob das Ganze Sinn macht und was dabei rauskommt, ich würde mich auf jeden Fall über jegliches Feedback dazu freuen wie auch Vorschläge zum Setup etc.
Im Moment habe ich zur Verfügung den Soundlink II, Soundlink Mini, Libratone Zipp, BIG Jambox, JBL Charge, Philips AD7000W, sowie Philips DS9800 und Altec Lansing IMT800. Vom Nachbarn könnte ich mir außerdem den Soundlink I sowie die kleine Jambox besorgen.
Ich denke auch daran einen direkten Klangvergleich zwischen Klipsch KMC 3 und Altec Lansing IMT800 bei maximaler Lautstärke zu machen. Die Frage ist, ob das wirklich jemanden interessiert und ob sich die Mühe überhaupt lohnt.
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Friday, July 19, 2013
Hörtest: Klipsch KMC 3 vs. Altec Lansing IMT800
Habe mich heute mit einem Freund getroffen, um mir seinen neuen Klipsch KMC 3 demonstrieren zu lassen. Da wir in der Zwischenzeit getauscht haben (ich hatte seinen TDK A33, er meinen Altec Lansing MIX) haben wir das Treffen genutzt, um beide Boomboxen ein wenig miteinander zu vergleichen. Der kleine Soundlink Mini, den ich auch mit hatte und stolz präsentieren wollte war schnell vergessen, denn wir konzentrierten uns auf die großen, fetten Dinger.
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Saturday, July 13, 2013
Thursday, July 11, 2013
Review: Bose Soundlink Mini - die erste echte Mini Boombox für unterwegs!
Mein Wunsch nach einem mobilen Lautsprecher war immer "möglichst klein, mit möglichst großem Klang". Der FoxL war der erste derart kompakte Lautsprecher, den ich probiert habe, der wirklich einen halbwegs zufriedenstellenden Klang erzeugen konnte. Der FoxL war jedoch bei weitem nicht perfekt, so war die maximale Lautstärke relativ beschränkt, und bei leisen Lautstärken klang er doch eher flach und leblos, außerdem ist er nicht gegen Mobilfunk abgeschirmt, sodass immer wieder Störgeräusche vom Handy den Klanggenuss stören, wenn das Handy zu nah liegt. Liegt es zu weit weg, hat man wiederum mit Streamingabbrüchen zu kämpfen.
Den FoxL besitze ich schon seit etwa 3 Jahren, aber die zwischenzeitliche Suche nach einer besseren Alternative war dennoch ohne Erfolg. Die von mir getesteten Lautsprecher wie Jabra Solemate, Philips Shoqbox, JBL Flip, oder UE Mobile Boombox waren bereits erheblich größer als der FoxL, brachten klanglich aber nicht wirklich großartige Verbesserungen. Sie waren teilweise zwar lauter, aber bei normalen Lautstärken hatte der FoxL klanglich dennoch die Nase vorn, dank seiner neutralen und angenehmen Klangabstimmung und einem insgesamt sogar voluminöseren Klang, als die anderen. Auch der JBL Charge, oder der UE Boom, hätten zwar interessante Features zu bieten, sind aber klanglich trotzdem eher mit Küchenradios zu vergleichen.
Bei noch größeren Modellen kommt man dann bereits in die Größenklasse von Bose's Soundlink oder TDK's A33, und selbst da können die meisten kaum mithalten, wie man hier gut sehen kann.
Meine Referenzlautsprecher für großen Klang bei geringer Größe waren immer die Computer Music Monitors von Bose, die einzeln größenmäßig in etwa dem Jabra Solemate oder Philips Shoqbox entsprechen, aber klanglich in einer ganz anderen Liga angesiedelt sind, leider ohne Akku nicht wirklich als portabel zu bezeichnen. Dann aber hatte Bose vor etwa einem Monat überraschend den Soundlink Mini vorgestellt, und meine Hoffnung war, dass Bose in der Tat als erster Hersteller es endlich schaffen würde meinen portablen Wunschlautsprecher, auf den ich schon seit Jahren warte, zu bauen.
Bis jetzt hatte ich weder Gelegenheit den Soundlink Mini zu hören noch zu sehen, obwohl in den USA die ersten Geräte schon seit fast 2 Wochen verfügbar sind, hielt Bose mich hierzulande bis zum offizellen Erscheinungstermin hin, sodass ich erst heute 200 Euro leichter geworden bin, um ihn voller Neugier endlich in der Hand halten zu können und ausgiebig zu testen.
Gleich vorweg: Das Teil spielt alles bisher dagewesene locker an die Wand. Der gleich teure Beats Pill oder der etwas günstigere JBL Charge klingen dagegen wie erbärmliche Radiowecker. Wenn man bedenkt, dass die Jambox seinerzeit auch etwa 200 Euro gekostet hat und teilweise mit Resonanzproblemen und Verzerrungen zu kämpfen hat, ist das Angebot von Bose fast schon als Schnäppchen zu bezeichnen, denn das Gehäuse vom Soundlink mini wirkt sehr edel und hochwertig, die Verarbeitung ist perfekt ohne jegliche optische Mängel. Die Jambox hinterlässt im direkten Vergleich den Eindruck eines billigen Lego-Spielzeugs. Es ist beinahe schon Wucher, was Jawbone oder Beats für ihre lächerlichen Geräte verlangen.
Doch das Grinsen kommt erst, wenn man den Soundlink Mini das erste mal spielen lässt. Man glaubt kaum, dass so ein wuchtiger Bass aus einem derart kompakten Gehäuse möglich ist. Bose zeigt es vor, dass es doch möglich ist, und verweist all die anderen Hersteller in die Ecke, die mit ihren vielversprechenden Behauptungen wie "full-range JBL® sound with exceptional bass", oder "the Beats Pill produces powerful sound [...] enjoy soaring highs and deep, booming bass", oder "the JAMBOX delivers shimmering highs and thumping lows that you can literally feel - the richest sound all in the palm of your hand" nur leere Versprechungen und heisse Luft produzieren, denn einen wirklich nennenswerten Bass schafft nur der Soundlink Mini bei dieser Größe.
Aber der Reihe nach, zuerst zu den Fakten:
Beim Kauf wurden mir 3 Jahre Premiumgarantie für den Soundlink Mini "geschenkt", obwohl ich noch nie Probleme mit Bose-Geräten hatte (außer mit dem Cover des ganz ersten Soundlink). Beispielsweise hat mein alter Sounddock portable gute 5 Jahre ohne jegliche Macken gespielt, trotz intensiver Nutzung am Strand und bei Sonnenschein, bis er kürzlich einen neuen Besitzer gefunden hat, der hoffentlich weitere 5 Jahre damit Spass hat.
Außerdem hat mir Bose auch eine eigene lustige Tragetasche mit dem Soundlink Mini als Thema mitgegeben unter dem Motto: "Go with better Sound", darin der Soundlink Mini in einer Schuhschachtel-großen Box.
In der Schachtel findet sich neben dem Lautsprecher selbst auch die Ladeschale sowie das Netzteil sowie einiges Papierzeug samt Anleitung usw, die man wohl eh nie lesen wird.
Das Netzteil ist recht klein und dadurch einfach zu transportieren. Die Kontakte klappen gleichzeitig nach innen, sodass das Netzteil für den Transport sehr flach wird. Um das Kabel gibt es ein zuätzliches Klettband, damit man das Kabel eingerollt besser verstauen kann. Leider benötigt das Netzteil hierzulande einen eigenen EU-Adapter, der zusätzlich aufgesteckt werden muss, dadurch ist das ganze nicht mehr ganz so kompakt. Hier lob ich mir halt schon das US-Steckerdesign, weil dadurch viel kleinere Ladegeräte möglich sind. Ansonsten wird weder ein Aux-Kabel noch irgendwas anderes mitgeliefert.


Am Design und der Formgebung mögen sich die Geister scheiden, auch ich hätte wohl eher was rundes ala UE Boom bevorzugt, aber hat man das Teil erst mal in der Hand, wirkt es schon extrem edel. Auch von der Haptik gibt es nichts zu bemängeln. Die Tasten auf der Oberseite sind im Gegensatz zum normalen Soundlink unter einer Gummihülle, sodass man auch mal mit nassen Händen hingreifen kann, um die Lautstärke zu ändern, ohne Angst zu laufen, dass Wasser in die Ritzen eindringen wird. Die Lautstärketasten sind abgehoben, damit man sie "blind" besser ertasten kann.
Das Gitter an der Front und Rückseite ist sehr fein gelocht, mir ist auch aufgefallen, dass sich Fuseln recht schnell darin verfangen, beim normalen Soundlink sind die Öffnungen dagegen größer und der Dreck lässt sich so auch leichter entfernen.

Der Soundlink Mini ist überraschend schwer für die Größe. Er ist nur marginal größer als die Jambox, er ist etwas länger, aber hochgestellt von den Maßen beinahe exakt wie eine Jambox. Der Soundlink Mini ist jedoch etwa doppelt so schwer, einerseits ein Zeugnis von hochwertigen Materialien, andererseits ein Nachteil, wenn man das Teil schnell mal mitnehmen will und auf das Gewicht bedacht ist. Trotzdem ist der Soundlink Mini deutlich kompakter als der Jabra Solemate, oder die Philips Shoqbox, die beide ähnlich schwer waren.
Verglichen mit einem Computer Music Monitor, ist das Volumen des Soundlink Mini sogar geringer, durch den Akku usw, ist er aber schwerer.


Der normale Soundlink, obwohl gerade selbst etwa buchgroß ist trotzdem erheblich klobiger als der Mini. Den Soundlink Mini verstaut man sogar schnell mal in einer größeren Hosentasche, für den normalen Soundlink benötigt man schon eine Jackentasche oder einen Rucksack.
Was ich besonders mag ist die Ladeschale. Diese erleichtert einem das Laden enorm. Musste ich beim normalen Soundlink immer wieder das Kabel zum Laden hervorholen, das sich zwischenzeitlich hinter die Kommode verschlichen hat, wird der Soundlink Mini einfach in die Schale gelegt und man braucht sich um nichts sonst zu kümmern. Man kann ihn natürlich auf die klassische Art auch direkt mit dem Netzteil laden, aber ich wüsste nicht warum.
Ohne Hülle rutscht der Soundlink Mini fast von allein passgenau in die Schale, mit der Hülle muss man den Mini schon halbwegs genau ablegen und gegebenfalls etwas nachjustieren, damit die Kontakte greifen und der Ladevorgang mit einem "Blup" als Bestätigungston beginnt.
So eine Ladeschale oder Ladestation hätte ich mir auch sehnlichst für den Libratone Zipp gewünscht, der den Ladestecker an der Unterseite derart unvorteilhaft und vertieft verbaut hat, dass es jedes mal einer Fingerübung bedarf, um das Kabel dort reinzufummeln.
Gerade portable Lautsprecher, die man immer wieder mitnimmt, oder in der Wohnung bzw. Garten rumträgt, ist ein schnelles und unkompliziertes Aufladen das Um und Auf.
Auf der Unterseite des Soundlink Mini ist eine Art Gummifuss. Dieser Fuss erlaubt eine stabile und rutschfreie Ablage, lässt sich aber abziehen, um darunter den Akku zugänglich zu machen. Es ist immer wieder löblich, wenn Hersteller sich über die begrenzte Lebenszeit von Akkus Gedanken machen und diese nicht fix verbauen wie Apple z.B. Ich weiss zwar nicht, was ein Ersatzakku kosten wird, geschweige wann die ersten verfügbar sein werden, aber es ist gut die Option zu haben, den Akku bei Bedarf wechseln zu können. Bin schon neugierig auf die ersten BIG Jambox Besitzer, die von ihren schwächelnden Akkus berichten und fragen, was sie nun machen sollen!
Der Akku vom Soundlink Mini ist mit eigenen Torx-Schrauben fixiert und mit 7.4V und 2330 mAh relativ stark, weshalb er auch sein Übriges zum hohen Gesamtgewicht beitragen wird.

So neugierig wie ich bin, wollte ich unbedingt einen Blick hineinwerfen, deshalb hier noch einige Impressionen vom Inneren. Die Schrauben, die den Akku fixieren sind extrem schwergängig. Ein schneller Wechsel unterwegs, falls man mit dem Gedanken spielt sich einen Zweitakku zu besorgen, wird nicht so einfach zu bewerkstelligen sein. Der Akku nimmt allem Anschein nach auch beinahe das gesamte übrig verbleibende Volumen im Inneren ein, aber auch Innen ist alles hübsch professionell verarbeitet wie man sieht:
Nach dem Einschalten leuchtet gleichzeitig auch die Batterieleuchte kurz auf, die farblich in groben Schritten darstellt, wieviel Akku noch vorhanden ist, grün, orange, rot, wie schon beim großen Bruder.
Verbunden wird der Soundlink Mini erstmalig per Bluetooth durch längeres Drücken der Bluetoothtaste. Danach kann er vom Quellgerät gefunden werden und bestätigt die erfolgreiche Paarung mit dem gleichen Piep, wie schon der normale Soundlink. Ich hätte mir den Ton leiser und dezenter gewünscht ehrlich gesagt, aber er stört nicht derart stark die die Soundeffekte vom Solemate.
Ansonsten bietet der Soundlink Mini keinerlei besondere Features. Er hat weder NFC, noch Apt-X, oder gar eine Freisprecheinrichtung. Er ist nur zum Musikhören gedacht. Etwas schade finde ich, dass Bose nicht die aktuellen Möglichkeiten von Bluetooth anbietet, wie gleichzeitige Paarung mit mehreren Geräten, oder die Paarung von 2 Soundlinks zu einem Stereosystem. Ich hätte mir auch eine globale Lautstärke gewünscht, damit diese gleichzeitig den Zuspieler mitregelt, wenn am Gerät lauter gedreht wird. Auf die Art kann man das Soundtuning entsprechend der Lautstärke viel besser kontrollieren. Da ist Bose einfach etwas hinterher. Auch beim Soundlink Mini merkt man wie schon beim großen Soundlink, dass der Klang je nach Lautstärkeeinstellung abhängig vom Zuspieler leicht variiert. Schön wäre gegebenfalls auch eine App-Unterstützung, bei der man verschiedene Soundprofile auswählen könnte. Unter anderem wäre der Wechsel zwischen einem Outdoor Tuning oder einem Small-room Profil denkbar.
Überhaupt kommt der Soundlink Mini etwas spät auf den Markt. Die Konkurrenz hat mitterweile zusätzliche Funktionen in Ihre Lautsprecher eingebaut, das einzige wo der Soundlink Mini wirklich punkten kann, ist die Klangqualität, bzw auch die Qualität des Geräts selbst, wo doch viele (allen voran die Beats Pill) wie billige überteuerte Plastiktoys wirken.
Mich hat natürlich brennend interessiert, wie der Soundlink Mini klanglich mit den Music Monitors mithalten kann, von denen er wohl mehr oder weniger indirekt abstammt, aber auch wieviel Abstriche im Sound man zum normalen Soundlink machen muss.
Angeblich sind die Chassis im Soundlink Mini komplett neu entwickelt worden. Daneben bietet er 2 entgegengesetzt arbeitende Passivradiatoren, ähnlich wie schon in den Music Monitors und später dann im großen Soundlink. Dadurch vibriert der Soundlink Mini auch nicht derart stark, zumindest nicht einseitig. Mir ist es immer wieder passiert, dass der FoxL bei höheren Lautstärken trotz zusätzlicher von mir angebrachten Gummifüsse rumgewandert ist, um irgendwann vom Tisch zu fallen. Obwohl man die Vibration der Passivradiatoren sehr deutlich spüren kann (z.B. auf einer Parkbank abstellt, ist der Bass im Hintern gut spürbar) tanzt der Soundlink Mini selbst bei maximaler Lautstärke nicht herum, und die ist ziemlich beeindruckend, erreicht er mehr oder weniger 3/4 der Lautstärke vom großen Bruder, trotz nur einem Drittel des Volumens, wobei der dann natürlich nicht mehr ganz so klar und voluminös klingt.
Ich habe versucht den Soundlink Mini in der kurzen mir zur Verfügung stehenden Zeit ausgiebig mit dem großen Soundlink zu vergleichen, aber auch dem TDK A33, den ich zur Zeit noch dank eines Freundes leihweise zur Verfügung habe sowie mit dem doch schon vielfach größeren Libratone Zipp.
Fakt ist, dass der Soundlink Mini trotz der geringen Größe durchaus mit den großen Lautsprechern mithalten kann, oder sogar in einigen Bereichen deutlich bessere Resultate liefert.
Am imposantesten ist der Klang vom Mini bei normalen und leiseren Lautstärken. Da hat der Lautsprecher eine enorme Wucht, die dem großen Soundlink in nichts nachsteht und die man bei dieser Größe nie erwarten würde. War ich schon damals vom Klang des großen Soundlink ziemlich überrascht, treibt es der Soundlink Mini wirklich auf die Spitze! Macht man die Augen zu, hat man eine große Boombox vor sich.
Der von vielen favorisierte JBL Charge, aber selbst größere Lautsprecher wie TDK A33, oder Philips P9 klingen erstmal blass dagegen. Was aber auch sofort auffällt ist, dass die oberen Höhen nicht ganz so brillant sind, zumindest nicht so, wie ich es mir gerne gewünscht hätte. Der obere Mittenbereich sowie die unteren Höhen sind beim Mini direkter und klarer als beim normalen Soundlink, aber der normale Soundlink klingt in den oberen Bereichen doch feiner und dezenter. Beim Soundlink Mini hat man im direkten Vergleich ein wenig den Eindruck, als würde man ein stärker komprimiertes MP3-File hören, der normale Soundlink klingt detailierter. Doch durch die andere Abstimmung klingt der Mini trotz abgeschwächter Höhen teilweise sogar klarer, als der normale Soundlink, der manchmal einen verhangenen Eindruck hinterlässt, je nachdem wie leise man hört, bzw wie optimal er aufgestellt ist. Der Mini klingt nämlich selbst bei niedrigsten Lautstärken noch homogen, mit druckvollem Bass und klaren Höhen, der normale Soundlink wummert bei solchen Lautstärken nur.
Fürs Nachtkästchen zum leisen Musikhören beim Einschlafen, wäre der Soundlink Mini auf jeden Fall die deutlich bessere Wahl, ganz zu schweigen vom Platzbedarf.
Der Mini erreicht in etwa 80% der Lautstärke des normalen Soundlink, klingt da aber nicht mehr wirklich sauber. Der normale Soundlink hat bei dieser Lautstärke noch viel mehr Volumen und ist von der Dynamik auch besser.
Bis etwa 75-80% der Lautstärkeskala des Mini ist der Klang ohne große Einbußen, er klingt da immer noch sehr druckvoll und überzeugend ohne merkbaren Bassverlust, alles hält sich schön in Waage. Man ist da ca. bei 65% des normalen Soundlink. Beide klingen bei dieser Lautstärke immer noch relativ ähnlich, wobei der normale Soundlink je nach Aufnahme meistens die Nase vorn hat. Erst darüber setzt beim Mini die Klangbearbeitung deutlicher ein, die Pegelspitzen werden stark komprimiert, der Bass hat kaum noch Kraft, und alles klingt recht bemüht und hinterlässt einen leicht verzerrten Eindruck, obwohl es als Ganzes dennoch recht akzeptabel klingt, denn eine Jambox maximal aufgedreht verzerrt teilweise extremer, ist dann aber nicht mal halb so laut wie der Mini. Sehr basslastige Aufnahmen, aber auch House mit durchgängigem Kick klingen natürlich schlechter, als dynamischere Aufnahmen wie Funk, Jazz usw, wo der Pegel nicht dauernd bei 100% ausgesteuert ist.
Der Klang vom Mini lässt sich auch gut mit dem A33 vergleichen, beide ähneln sich da interessanterweise sehr. Der Mini klingt jedoch bassiger, im Mittenbereich klarer, nur in den Höhen zeichnet der A33 etwas feiner. Erst wenn man noch lauter aufdreht, hat der A33 dann die Nase vorn, weil beim Mini die Bässe doch stärker zurückgedreht werden und er dann auch angestrengter klingt. Bei 75% des Soundlink Mini, ist man in etwa bei 60% am TDK A33, bzw bei 3 von 5 Lautstärkestrichen. Bis da klingen beide bemerkenswert ähnlich. Darunter klingt der Soundlink Mini voluminöser als der A33, darüber zieht dann der TDK davon, bis er ab 4 Lautstärkestrichen auch schon selber zu verzerren beginnt.
Ich habe den Soundlink Mini auch gegen eine BIG Jambox getestet und die klang bei leiseren Lautstärken wie ein Küchenradio, erst bei höheren Leveln, konnte sich die BIG Jambox dann ähnlich dem A33 durchsetzen und lieferte einen deutlich volleren Klang.
Trotzdem lobe ich mir die lautstärkeabhängige Abstimmung von Bose. Der Klang kann selbst im Freien leise gehört durchaus beeindrucken, da hängt der Mini sogar locker die vielfach größeren Lautsprecher ab, nicht mal der Libratone Zipp klang bei normalen Lautstärken wirklich voller oder voluminöser, aber natürlich dank der Bändchenhochtöner im Gegenzug auch viel feiner im Höhenbereich, gleichzeitig aber auch etwas hohl, der Mini klang da doch angenehmer und natürlicher.
Bis etwa 50% der Lautstärke des Zipp, steht der Soundlink Mini rein vom Klangvolumen dem Libratone in nichts nach, klingt teilweise sogar "fetter". Wenn man bedenkt, dass der Zipp ein Vielfaches an Volumen und eine viel größere Chassis zur Verfügung hat, ist es schon beachtlich, was Bose da geschafft hat. Bei leisen Lautstärken kommt der Zipp bassmäßig nicht mal durch Anpassung der entsprechenden Soundprofile per Libratone-App wirklich mit.
Ebenso kann sich der Mini gegen die Computer Music Monitors gut behaupten, die Music Monitors klingen zwar klarer im Höhenbereich, aber als Ganzes überzeugt der Klang vom Mini mehr, der Bass ist tiefer, wuchtiger, der Mittenbereich natürlicher. Was natürlich fehlt ist die Stereobühne, die die Music Monitors dank freier Aufstellung erlauben.
Im Bass reicht der Mini ohne großen Lautstärkeabfall bis knapp unter 60 Hz runter. Man kann teilweise sogar noch unter 50 Hz was hören, aber dann schon mit deutlich reduzierter Amplitude. Natürlich ist das ganze lautstärkeabhängig. Füttert man den Mini bei hohen Lautstärken mit einer 80 Hz Sinuswelle, kommt Rechteck raus, aber man darf nicht vergessen, dass man da ziemlich am physikalischen Limit ist, das Bose hier zu biegen und brechen versucht.
Der Bass wird hörbar auch relativ stark und künstlich gepusht. Mit Hifi hat das natürlich nichts zu tun. Bei basslastigen Aufnahmen hat man selbst bei niedrigen Lautstärken oft das Gefühl, dass es im Bassbereich knapp an der Verzerrung kratzt. Sehr schlecht klingen z.B. Titel wie "Grüner Samt" von Marsimoto, nicht dass ich diese Art von Musik hören würde, aber auf Rdio wurde das vorgeschlagen, und als ich es angespielt habe, klang der Bass auf dem Mini ziemlich inakzeptabel.
Für meinen Geschmack hätte Bose da 1/8 weniger pushen sollen, dann wäre es perfekt. Trotzdem freue ich mich über denWow-Effekt, den Bose einem da bietet und schraube meine Hifi-Ansprüche gern dementsprechend runter.
Insgesamt bin ich vom Klang des Soundlink Mini sehr beeindruckt. Bei dieser Größe habe ich noch nichts beeindruckenderes gehört. JBL Flip mag vielleicht klarere Höhen wiedergeben, aber sonst hat er nichts wirklich zu bieten, der Mittenbereich geht unter, und vom Bass hört man gar nichts. Der größere JBL PlayUp hat im Bassbereich schon mehr Kraft, klingt aber noch verhangener als der Soundlink Mini, der insgesamt ein weit überzeugenderes Klangbild schafft und bei dieser Größe einfach eine Wucht darstellt.
Wenn man nicht gerade die volle Lautstärke benötigt, würde ich den Mini teilweise sogar dem großen Soundlink vorziehen, da er klanglich auch nicht ganz so stark einbüßt, wie der große, wenn man nicht genau frontal davor sitzt. Der große hat vor allem bei höheren Lautstärken die Nase vorn, und klingt als Ganzes etwas differenzierter, vorausgesetzt man sitzt optimal davor.
Zur Akkulaufzeit kann ich keine exakten Werte liefern, da es sehr nach Musik und Lautstärke variiert. Bei 80% der Lautstärke (darüber wird der Klang etwas zu bemüht) habe ich auf jeden Fall knapp über 4 Stunden erreicht. Nach 3 1/2 Stunden hat die Powerleuchte angefangen rot zu blinken, danach hat der Mini noch etwas über eine halbe Stunde bei gleicher Lautstärke weitergespielt, bis er sich von selbst ausgeschaltet hat. Um ihn danach erneut einzuschalten, muss er erst wieder an den Strom angehängt werden.
Bei mittleren Lautstärken habe ich bisher über 8 Stunden erreicht. Das sind zwar nicht ganz die Werte, die ich vom großen Soundlink geschweige vom Sounddock Portable gewöhnt bin, aber für einen Strandeinsatz reicht es allemal!
Ich habe noch auf die Schnelle ein paar Vergleichsvideos vobereitet, wobei die Audioqualität nur so gut sein kann, wie das eingebaute Mikrofon der Kamera, ich hoffe man kann trotzdem die grobe Klangtendenz des Mini erkennen:
Vorab mein derzeitiges Fazit: Der Soundlink Mini rockt! Für unterwegs, aber auch für draussen ist er dank der geringen Größe die perfekte Wahl und um knapp 200 Euro sogar für Bose Verhältnisse im eher günstigen Rahmen. Der gleich teure FoxL klingt im Vergleich wie ein Handylautsprecher und verzerrt bereits, ab wo es klanglich beim Mini erst richtig interessant wird. Klanglich würde ich mir vielleicht noch eine etwas feinere Höhenzeichnung wünschen, und eine leicht zurückhaltendere Bassabstimmung, aber ich will mich jetzt wirklich nicht beklagen. Man muss sich auch der Grenzen bewusst sein, der Mini ist nicht dafür gedacht eine komplette Anlage zu ersetzen, sondern eher was, um auch unterwegs einen respektablen Klang zu genießen. Ich habe den Mini im Park getestet und selbst auf halber Lautstärke hörte man ihn mehrere Meter weiter mit voller Wucht.
Auf jeden Fall hat Bose hier eine echte Miniboombox kreiert, die den Namen auch wirklich verdient hätte, im Gegensatz zu Logitech's bisherigen Säuselböxchen.
+ sehr hochwertige Anmutung und edles Design
+ kompakt und gut transportabel
+ praktische Ladeschale
+ Klang bis etwa 75% Lautstärke extrem voluminös
+ Klang auch bei Flüsterlautstärke druckvoll und ausgewogen
+ tief reichender Bass (neuer Maßstab bei dieser Größe)
+ für Bose recht "erschwinglich"
+ Klang viel ernsthafter abgestimmt als bei der Konkurrenz
+ klanglich nicht ganz so direktional und gleichzeitig klarer als der große Soundlink
+ hohe Lautstärke möglich
+ Akku bei Bedarf tauschbar
- klingt bei hohen Lautstärken recht bemüht und komprimiert mit Anzeichen von Verzerrung
- Höhenwiedergabe zurückhaltend
- Bass teilweise etwas künstlich "fett"und unsauber (vor allem bei sehr basslastigen Aufnahmen)
- relativ schwer
- teures Zubehör
- Extrahüllen nur in schrillen Farben erhältlich
- keinerlei "Specials" wie NFC, Apt-X etc.
- Bestätigungstöne bei Bluetoothpaarung und Ladestart/stop zu laut
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